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Warschau- Knotenpunkt von Alten und Neuem


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Einführung

Warszawa ist die Hauptstadt Polens und der Knotenpunkt aller Reiserouten. Nach der nahezu völligen Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs erwachte die Stadt zu neuem Leben. Warszawa entwickelte sich zu einer modernen Stadt und zum Zentrum  für Kultur, Wissenschaft und Handel. Sie beansprucht den Titel „Baustelle Europas“, denn in der Innenstadt sind in den letzten Jahren viele Geschäfte, Einkaufzentren, Bürohochhäuser und Freizeitmöglichkeiten entstanden. Warszawa hat sein Blockbauten-Image abgelegt und ist nun neben Frankfurt, London, Rotterdam und Paris die „höchste Stadt“ Europas.

Die Hauptstadt von Polen ist ein lebhaftes Kunstzentrum und pulsierende Kulturstadt. Zahlreiche Theater, Kinos, dutzende Museen und Galerien tragen zu dem reichen und hochwertigen kulturellen Angebot der Stadt bei. Das Nationaltheater - Teatr Wielki ist der berühmteste Ort in Warszawa im Bezug auf Schauspielkunst. Das Theater, dem es gelungen ist, enorme Popularität zu erlangen, ist Revuetheater und Studiotheater. Das kulturelle Leben zieht Millionen an, um die Weichselmetropole zu entdecken und wichtige Adressen der modernen Weltgeschichte zu besuchen, aber ebenso um an Festivals, Konzerten und Messen teilzunehmen oder einfach nur Einkäufe zu tätigen.

Warszawa fungiert als Stadt der Widersprüche. Neben der modernen Metro fahren auf den Strassen holprige, zugige Straßenbahnen. Neben imposanten Kaufhäusern trifft man auf Bäuerinnen, die immer noch ihre Waren auf den Bürgersteigen verkaufen. Die Stadt ist das perfekte Ziel für einen Wochenendtrip sowie einer der Ausgangspunkte für Reisen in Polen.

1. Tag: Warschau

Nach Ankunft in Warszawa unternehmen Sie einen Spaziergang durch das Zentrum der Stadt. Sie steigen die Anhöhe der Altstadt herauf und genießen eine wunderbare Aussicht auf die Weichsel.

Am Abend laden wir Sie in die älteste und berühmte Weinstube von Warszawa ein, wo Sie den besten Wein verkosten können. 

Übernachtung in Warszawa.

2.Tag: Warschau – Stadtbesichtigung

An diesem Tag entdecken Sie die königliche Route von Warszawa mit dem Königsschloss und Łazienki Komplex. Sie schlendern  durch die märchenhaften Alleen der weitläufigen Łazienki Parkanlage. Eichhörnchen, die fast alle Scheu vor den Menschen verloren haben, betteln Sie nach etwas Nahrhaften an.

Am Nachmittag schlagen wir Ihnen vor, sich nach Wilanów zu begeben. Der Palast in Wilanów, der sich am Ende der königlichen Route befindet, gehört zu den wenigen Bauwerken, welche die Zeit des Zweiten Weltkriegs in unveränderter Form überstan-den haben. Der Palast ist von einem Park und Gärten im englischen Stil umgeben. Er ist ein beliebter Ort zum Flanieren für die Einwohner von Warszawa. Hier finden Sie Ruhe und Erholung vom Großstadtleben. Jahr für Jahr zieht der Park Scharen von Besuchern aus aller Welt an.

Übernachtung  in Warszawa. 

3. Tag: Warschau- Żelazowa Wola- Nieborów - Warschau(170 km)

Am Morgen machen Sie sich auf dem Weg nach Żelazowa Wola – zum Geburtshaus von Frédéric Chopin. Hier wurde im Jahre 1810  der künftige große Komponist geboren. Hier kann man in der Umgebung eines altpol-nischen Hofes, der von einem Park mit unzähligen Arten exotischer Bäume umgeben ist, Klavierkonzerte der besten Künstler hören. Besuch des Geburtshauses von Frédéric  Chopin. Die Landschaft von Żelazowa Wola ist so erhalten geblieben, wie sie der Kompo-nist in seiner Erinnerung hatte. Anschließend fahren wir nach Nieborów, um dort eines der schönsten polnischen Schlösser mit einer Parkanlage zu besichtigen.

Übernachtung in Warszawa.

4 Tag: Warschau – Heimreise.

Nach dem Frühstück treten sie die Heimreise an.

Warschau

Die Altstadt von Warszawa, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Originalplänen wieder aufgebaut wurde, zählt heute zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wer heute den Rynek Starego Miasta, den Markplatz der Altstadt betritt, kann sich kaum vorstellen, dass dieses Viertel 1945 vollständig in Schutt und Asche lag. Die Geschäfte, Restaurants und Kaffeehäuser, die sich auf dem Markplatz befinden, haben eine lange Tradition. In den Sommermonaten trifft man sich in einem der vielen Cafes. Vom Marktplatz aus führen kleine Gassen zu der mittelalterlichen Verteidigungsmauer, zum Barbakan, der Kathedrale des Hl. Johannes und zum Königsschloss. Warszawa ist die Stadt der königlichen Residenzen, die sich entlang der königlichen Route befinden. Die Strecke führt durch die schönsten und wundervollsten städtischen Strassen und Alleen, wie Krakowskie Przedmieście, Nowy Świat Strasse und die Ujazdowskie Allee. Diese Strasse führt am Łazienki Palastpark vorbei und endet in Wilanów nahe dem königlichen Palast.

Der Königliche Palast, der früher das Haus der Königsfamilie und Sitz des Parlaments war, beherbergt heute das Schlossmuseum. In den Folgen des Warschauer Aufstands wurde das Schloss vollständig von den Deutschen zerstört und erst im Jahre 1974 wurde der Wiederaufbau beendet. Das ehemals offizielle Wohnhaus des polnischen Königs wurde von Beginn des 17. Jh. bis Ende des 18. Jh. auch Sitz des Parlaments.

Łazienki Park ist wohl einer der schönsten Parks im Zentrum von Warszawa. Einst Jagdgebiet, wurde er im 18. Jh. in einen Park nach englischen Vorbild mit formellen Gärten verwandelt. Neben dem am Ufer des Sees er-richteten neoklassizistischen Łazienki Palast  befinden sich die Orangerie, der Myśliwiecki Palast, das astronomische Observatorium, der Belvedere Palast und das Amphitheater im griechischen Stil. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist das Frédéric Chopin Denkmal, wo jeden Sommer Konzerte gegeben werden. Heute präsentiert sich der Park sehr freundlich und gilt als einer der besten Ausflugsziele in Warszawa. Gondeln und Tretboote kurven über den See vom Wasserpalast, verliebte Paare schlendern durch die weitläufige Parkanlage und ältere Mitmenschen ruhen sich auf den Bänken unter den schatten spendenden Bäumen aus. Hier und da füttern Kindern die Enten und Eichhörnchen, die fast alle die Scheu vor dem Menschen verloren haben, oder betteln selber bei ihren Eltern nach einem Eis oder kühler Limonade.

Der Palast in Wilanów, der sich am Ende der königlichen Route befindet, gehört zu den wenigen Bauwerken, die
die Zeit des Zweiten Weltkriegs in unveränderter Form überstanden haben. Das ein wenig seitlich neben Warszawa gelegene Wilanów überstand die schreckliche Zeit fast unangetastet, so dass heute Touristen diese prächtige barocke Königsresidenz bewundern können. Nach dem Krieg verwandelte man den Palast in ein Museum, das eine reiche Sammlung an polnischen Portraits sowie Beispiele von originalen Einrichtungsgegenständen und Inneneinrichtungen dem Besucher präsentiert. Neben dem Palast befindet sich das Postermuseum, wohl das erste seiner Art auf der ganzen Welt. Der Palast ist von einem Park und Gärten im englischen Stil umgeben. Er ist ein beliebter Ort zum Flanieren für die Einwohner von Warszawa. Hier finden Sie Ruhe und Erholung vom Großstadtleben. Jahr für Jahr zieht der Park Scharen von Besuchern aus aller Welt an.

Warszawa besitzt auch eine tiefe jüdische Geschichte. Vor dem Zweiten Weltkrieg umfasste die jüdische Gemeinde in Warszawa ein Drittel der Stadtbevölkerung und wohnte in einem verhältnismäßig großen Stadtteil, der im November 1940 von dem Rest der Stadt isoliert und in ein schmales Ghetto umgewandelt wurde. Heutige Spuren vom jüdischen Warszawa schließen die Nożyk Synagoge, das Jüdische Theater, das Ghettoheldendenkmal, den Umschlagplatz, den Jüdischen Friedhof, das Institut für Jüdische Geschichte und die Ghettomauer ein.

Niepokalanów (halbtägige Exkursion)

Eines der größten Franziskanerklöster, das den Lehren des heiligen Maximilian Kolbe gewidmet war. Es ist auch Zentrum für Marienverehrung und Ziel für viele Pilgerfahrten in jedem Jahre. Die Basilika, das Maximilan Kolbe Museum und der Friedenhof sind sehenswert.

Żelazowa Wola und Brochów (halbtägige Exkursion)

Diese kleine Stadt, westlich von Warszawa, ist ein sehr bekanntes Ziel für viele Besucher Polens. Hier wurde der berühmte polnische Komponist und Nationalheld Frédéric Chopin geboren. Das Museum zeigt originale  Möbelstücke und persönliche Gegenstände, aber es wird auch für Konzerte im Sommer genutzt. Jeden Sonntag finden Sommer-konzerte in dem kleinen Haus und Park statt. Brochów liegt 11 km von Żelazowa Wola entfernt und hat eine Ziegelstein-Pfarrkirche, wo seine Geburtsurkunde ausgestellt wird.

Palast Nieborów (halbtägige Exkursion)

Eine der besten erhaltenen aristokratischen Re-sidenzen, umringt von einem wunderschönen Park und Gärten, war bis zum Zweiten Weltkrieg Privateigentum, bevor sie Teil des Landesmuseums wurde. Die Ausstellung im Palast zeigt Möbelstücke aus dem 18. und 19. Jahrhundert, eine exquisite Globen-Sammlung, ein mit Porzellanfliesen ausgeschmücktes Treppenhaus und nicht zuletzt das Flair der Vorkriegszeit.

Łowicz und seine Umgebung (halbtägige Exkursion)

Der Ort ist insofern ein sehr etabliertes Zentrum für Volkskunst und Handwerk, als dass die Handwerksprodukte, wie handgeflochtene Stoffe, geschnitzte Holzornamente und farbenreiche Papierschnitte, im ganzen Land beliebt sind. Eine sehr interessante Ausstellung all dieser Handwerksarbeiten findet man im dortigen Landesmuseum. Sehenswert sind ebenso die Universitätskirche sowie die Pfarrkirche.

Kampinowski Nationalpark (ganztätige Exkursion)

Ein Naturschutzgebiet in Nachbarschaft einer Großstadt. Im Januar 2000 wurde der Nationalpark, in dem die europaweit einzigartige Ansammlung von Binnenlanddünen mit über 60 unter Naturschutz stehenden Pflanzen-arten und einer reichten Tierwelt geschützt werden, auf die Liste der Biosphärenreservate der UNESCO gesetzt.