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Introduction

Das Bieszczady-Gebirge mit seinem höchstem Gipfel Tarnica (1346 m) ist ein ideales Ziel für Wanderungen. Dieser südöstliche Landesteil von Polen gilt als urtümlich wilde Grenzregion. Kaum bevölkert, bedeckt mit Eichen- und Buchenwäldern sowie seinen einmaligen Hochalmen ist dieses Gebiet seit eh und je ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber. Diese Gegend war in der  ergangenheit von dem orthodoxen Volksstamm der Lemken besiedelt, deren Anwesenheit einmalige Beispiele der Architektur und des lokalen Brauchtums hinterlassen hat. Unsere Route folgt vorwiegend dem Lauf des Flusses San.

1. Tag: Ankunft in Krakau

Ankunft in Krakau und Übernachtung.

2. Tag: Krakau und Ostkarpaten

Unsere Tour beginnt in Krakau. Zunächst unternehmen wir eine Stadtbesichtigung mit Stadtführer. Wir sehen u. a. die historische Altstadt, die Wawel-Anhöhe und den alten jüdischen Stadtteil Kazimierz. Nun geht es zur Ortschaft Muczne in den Ostkarpaten unweit der polnisch-ukrainischen Grenze.

Übernachtung in Muczne. (30-35 km Radkilometer)

3. Tag: Fluss San

Heute führt uns die Strecke dem Ufer des San entlang. Der San ist ein sauberer, breiter Bergfluss, der durch die Dörfer Dwernik und Ustrzyki Górne fließt. Unser Ziel ist die Ortschaft Chmiel, wo Sie an einem Reitausflug durch die Otryt-Hügelkette teilnehmen können. Von hier aus haben Sie einen wunderbaren Blick auf die höchsten Gipfel der Ostkarpaten.

Übernachtung in Chmiel. (36 km Radkilometer).

4. Tag: Der Soliński-Stausee

Am vierten Tag radeln wir durch ein Naturschutzgebiet bis zum Soliński-Stausee. Im Anschluss unternehmen wir eine Schifffahrt, die uns zu unserem nächsten Ziel führt, dem Kurort Polańczyk. Hier steigen wir in einem Hotel mit Aussicht auf den Solina-See ab.

Übernachtung in Polańczyk. (40 km Radkilometer).

5. Tag: Erdölförderanlage in Bóbrka und Sanok

Am Morgen fahren wir weiter den Fluss San entlang. Auf dem Weg liegt die Ortschaft Bóbrka. Im 19. Jh. wurde hier eine  Erdölförderanlage erbaut. Damals förderte man das schwarze Gold mit hölzernen Eimern. Heute sind hier ein Förderschacht und ein einzigartiges Freilichtmuseum der Erdölindustrie zu sehen. Wir halten jedoch in Sanok, wo sich das größte Freilichtmuseum in Polen befindet.

Übernachtung in Sanok. (55 km Radkilometer).

6. Tag: Ulucz und Dynów

Wir verlassen Sanok und radeln weiter Richtung Norden, vorbei an ehemaligen Schlachtfeldern aus den Zeiten des 2. Weltkriegs, an den griechisch-katholischen Holzkirchen in Dobra und Ulucz und an kleinen polnischen Dörfern. Die Landschaft am San begleitet uns den ganzen Tag über, fast möchte man den Eindruck gewinnen, die Zeit sei stehen geblieben.

Übernachtung in Dynów. (46 km Radkilometer).

7. Tag: Schloss in Krasiczyn

Nach einer erholsamen Nacht unternehmen wir eine Radwanderung Richtung Osten und erreichen unser Ziel, das Renaissanceschloss in Krasiczyn, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen. Diese prächtige Residenz ist inmitten eines nicht minder reizvollen Parks gelegen.

Übernachtung in Krasiczyn. (55 km Radkilometer).

8. Tag: Przemysl

Das Schlosshotel Krasiczyn ist ein idealer Ausgangspunkt eines Ausflugs nach Przemysl, der größten Stadt am San. Während eines geführten Stadtrundgangs entdecken Sie die wechselvolle Geschichte dieser Stadt, die mal zur Ukraine, mal zu Polen und zeitweise auch zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörte. Przemyśl war damals eine wichtige Festung zum Schutz der K.u.k-Grenzen. Die Mehrzahl der Gebäude und der Verteidigungsanlagen hat sich bis heute gut erhalten. Von Przemyśl kehren wir nach Krasiczyn zurück.

Übernachtung in Krasiczyn. (20 km Radkilometer).

9. Tag: Krakau

Heute fahren wir mit dem Bus zurück nach Krakau, wo Sie nochmals die Gelegenheit haben die Altstadt und ihre einmalige Atmosphäre zu erleben.

Übernachtung in Krakau.

10. Tag: Rückfahrt oder Verlängerung in Krakau

Nach dem Frühstück treten Sie die Heimreise an. Es besteht die Möglichkeit, den Aufenthalt in Krakau zu verlängern.

 

 

 


Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer.

Die Mehrheit der Strecke führt durch Täler.

Der Höhenunterschied ist nicht größer als 200 Meter.