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Kulturgenuss in Krakau


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Einführung

Will man in Polen ein Reiseziel ansteuern, dann sollte die Wahl auf Kraków fallen. Das einzigartige historische Flair sowie unzählige Architekturdenkmäler und Kunstschätze machen Kraków zu einer der schönsten Städte Europas. Kraków ist mit seinen Theatern, Kinos, Konzerten, Galerien und Ausstellungen das kulturelle Zentrum des Landes. Kraków gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist stolz auf seine 5500 denkmalgeschützten Häusern und etwa 2,5 Millionen Kunstwerke, die von den Kriegswirren verschont geblieben sind.

1. Tag: Krakau

Nach der Ankunft in Kraków bekommen Sie einen echten ersten genüsslichen Eindruck beim Spaziergang durch die Altstadt. 

Lassen Sie den Abend bei gutem Essen in einem exklusiven Restaurant auf dem Marktplatz ausklingen                .

Übernachtung in Kraków.

2. Tag: Krakau – Stadtbesichtigung

Am Morgen lernen Sie die Stadt ausführlicher kennen. Sie sehen heute den größten Hauptmarkt Europas – Rynek Głównymit seinen bekannten Tuchhallen, die gotische Marienkirche, die Jagiellonen Universität und den Wawelhügel. Um 12.00 Uhr hören Sie dem Turmlied Hejnał Mariackizu, das aus den kleinen Fenstern in der gotischen Spitzhaube des höheren Turms der Marienkirche klingt. Sie steigen den gotischen Sigismund-Turm der Kathedrale hoch, um einen fantastischen Blick auf die malerische Kulturmetropole zu werfen.

Nach der Führung laden wir Sie ins Wedel-Restaurant zu einer Tasse vorzüglicher Schokolade ein.

Am Nachmittag schlagen wir Ihnen eine Exkursion zum Salzbergwerk in Wielicz-kavor. Die historisch wertvolle Salzmine in Wieliczka ist ein beliebter Ausflugsort, vor allem der ausländischen Touristen. Es ist die weltweit einzige Salzmine, in der seit dem Mittelalter bis heute Salz gewonnen wird. Den Besuch schließen Sie mit einem unterirdischen, geschmackvollen Abendessen in einer der Kammern des Bergwerks ab.   

Übernachtung in Kraków.

3. Tag: Krakau – Zakopane – Krakau ( 200km )

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Zakopane. Die Stadt ist die Hauptstadt der Tatraund des Gebirgsvorlandes. Es ist auch die am höchsten gelegene Ortschaft Polens. Gegen Ende des 19. Jh. wurde Zakopane zu einem modischen Kurort, der von der künstle-rischen Boheme belagert wurde, die von der Schönheit der Tatra und der hiesigen Folklore fasziniert war. Schriftsteller, Musiker, Maler und Bildhauer haben das besondere Flairdieser Stadt geprägt.

Der Reiseführer lädt Sie zum Nationalgetränk „Herbata Góralska“ (Tee mit Vodka) in ein Restaurant auf der bekannten Krupówki Strasseein.

Rückfahrt und Übernachtung in Kraków.

4. Tag: Krakau – Heimreise

Nach dem Frühstück treten Sie die Heimreise an.

    

Krakau

Der größte Hauptmarkt in Europa, Rynek Główny, ist seit gut 700 Jahren das Herzstück von Kraków. Seine zahlreichen Straßencafes, Biergärten und Restaurants sind ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt sowie für viele polnische Künstler. Im Zentrum des Marktplatzes stehen die berühmten Tuchhallen (14. Jh.), im Polnischen Sukiennice. In den stilvollen Ständen der Tuchhallen blüht auch heute genau so wie vor Jahrhunderten der Handel, vor allem mit Kunsthandwerk, Silber und Bernsteinschmuck. In der ersten Etage befindet sich die Galerie der Polnischen Malerei und Bildhauerkunst des 19. Jh. An der Ostseite des Platzes erheben sich zwei Türme der gotischen Marienkirche. Aus den kleinen Fenstern in der gotischen Spitzhaube des höheren Turms wird mit einer Trompete zu jeder vollen Stunde das Turmlied (Hejnal Mariacki) geblasen. Das wohl berühmteste Kunstwerk der Kirche ist der Altar vonVeit Stoß.

Obwohl Kraków eine alte Stadt ist, gleicht sie kaum einem verknöcherten Museum. Es ist eine lebhafte Studentenstadt. 1364 wurde hier die Jagiellonen Universität gegründet. Das Collegium Maius gehört zu den ganz wenigen erhaltenen Universitätsgebäuden aus jener Zeit in Europa.

Die berühmteste Strasse in Kraków heißt Grodzka, ist Teil des so genannten Königs-wegs und führt vom Markt zum Königs-schloss auf dem Wawel. Das Wawel Schloss verkörpert mehrere Baustile: Romantik, Gotik und Renaissance. Sein heutiges Aussehen bekam es jedoch hauptsächlich in der Zeit der Renaissance, unter der Herrschaft der Jagiellonen. Schon in den frühgeschichtlichen Epochen residierten hier die Stadtherrscher, später war es Königssitz.

Der Stadtteil Kazimierz liegt südöstlich des Wawel-Hügels. Das 1335 vom König Kazimierz Wielki angelegte Kazimierz war vom 15. Jh. bis zum 2. Weltkrieg ein jüdischer Stadtteil. Nach dem Krieg verlassen und vernachlässigt, beginnt nun seinen ehemaligen Glanz wiederzugewinnen. Es gibt hier Orte, an denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Derweil verstecken sich hinter den Fassaden exklusive Hotels, Restaurants mit jüdischer Küche und gemütlich urige Kneipen mit einer geheimnisvollen Atmosphäre und Livemusik. In Kazimierz sind noch viele Zeugnisse des jüdischen Lebens erhalten. In der Strasse Szeroka, die das Zentrum des Judenviertels darstellt, wo auch die meisten Aufnahmen zu Spielberg Film „Schindlers Liste“ entstanden, steht eines von zwei heute noch zu Sakralzwecken vorbehaltenen Gebetshäusern, die Remuh Synagoge.

In Kraków befindet sich auch das San-ktuarium der Barmherzigkeit Gottes. Diese moderne Basilika im Łagiewniki, die in den Jahren 1997-2002 errichtet wurde, wurde zum Ort der Verehrung von St. Schwester Faustina, einer der größten Mystikerinnen der katholischen Kirche. 2002 hat Papst Johannes Paul II. die Basilika zum weltlichen Zentrum der Barmherzigkeit Gottes ernannt.

Salzbergwerk in Wieliczka (halbtägige Exkursion)

Die historisch wertvolle Salzmine in Wieliczka ist ein beliebter Ausflugsort, vor allem von ausländischen Besuchern. Es ist die weltweit einzige Salzmine, in der seit dem Mittelalter bis heute Salz gewonnen wird. Die heutige Mine besteht aus einem Labyrinth unterir-discher Gänge und Kammern. Sie ist ca. 300 km lang. Eine der Sehenswürdigkeiten des Salzbergwerks ist die Kapelle der Hl. Kinga, welche mit wunderschönen Salzskulpturen und fein gearbeiteten Kronleuchtern ausgestattet ist. Seit 1978 ist das Bergwerk auf der Liste der UNESCO verzeichnet.

Zakopane (ganztägige Exkursion)

Zakopane ist die Hauptstadt der Tatra und des Gebirgsvorlandes sowie die höchst gelegene Ortschaft Polens (730 – 1000 m ü.d.M.). Gegen Ende des 19. Jh. wurde Zakopane zu einem modischen Kurort, der von der künstlerischen Boheme belagert wurde, die von der Schönheit der Tatra und der hiesigen Folklore fasziniert war. Schriftsteller, Musiker, Maler und Bildhauer haben das besondere Flair dieser Stadt geprägt. Zakopane wird jährlich von 2 Millionen Touristen besucht. In Zakopane muss man unbedingt „Herbata Góralska (Tee mit Vodka) probieren.

Floßfahrt auf dem Dunajec (ganztägige Exkursion)

Die Floßfahrt auf dem Dunajec ist die größte Attraktion des Pieniny-Gebirges. Die Touristen werden in aus fünf schmalen, hölzernen Booten bestehenden Flößen von Flößern in Regionaltrachten seit mehr als hundert Jahren in das Herz des Pieniny-Gebirges befördert.

Auschwitz-Birkenau Museum (halbtägige Exkursion)

Im Staatlichen Museum des ehemaligen Vernichtungslagers, das 1947 auf dem Gebiet der Konzentrationslager Auschwitz I. und Auschwitz II. – Birkenau errichtet wurde, wird der Besucher Zeuge des größten Massen-mordes in der Geschichte der Menschheit. Im Jahre 1979 wurde Auschwitz-Birkenau auf die Liste der UNESCO eingetragen.

Schloss Pieskowa Skała und Nationalpark Ojców (halbtägige Exkursion)

Der kleinste Nationalpark Polens (1580 ha) liegt in der Nähe von Kraków, im Tal des Flusses Prądnik. Ojców, die mittelalterliche Siedlung, wurde erst im 19. Jh. Erholungs- und Kurort sowie beliebtes Ausflugsziel. Über dem Kurpark erhebt sich das von Kasimir d. Grossen im 154. Jh. gestiftete Schloss. Das Schloss Pieskowa Skała zählt zu den Adlerhorsten. Es wurde später im Stil der italienischen und niederländischen Renaissance umgebaut.

Tschenstochau (halbtägige Exkursion)

In Częstochowa befindet sich der wichtigste Wallfahrtsort Polens: Das Paulinerkloster Jasna Gora. Während des Rundgangs durch das Kloster besichtigt man die Basilika und die Schatzkammer darunter. Der Höhepunkt des Aufenthalts in dem Paulinerkloster ist die Besichtigung der Kapelle der Mutter Gottes mit dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna. Die Schwarze Madonna wird jährlich von ca. 4 Millionen Pilgern aus der ganzen Welt besucht.

Kalwaria Zebrzydowska (halbtägige Exkursion)

Die Idee, die Klosteranlage und den Kreuzweg (Stationen der Passion Christi) zu errichten, stammt von dem Krakauer Woiwoden Mikołaj Zebrzydowski, der in den umlie-genden Hügeln eine gewisse Ähnlichkeit zu Jerusalem sah. Zuerst entstand das Bernardinerkloster mit der Kirche und später zahlreiche, die einzelnen Bauten von Jerusalem nachahmenden Objekte, welche dann zu den einzelnen Kreuzwegstationen wurden. Seit 1999 Jahr steht das Heiligtum auf der UNESCO Liste.

Schloss in Pless (halbtägige Exkursion)

Der Palast war anfangs in Besitz der Turzos von Promnitz und später der Hochbergs von Pszczyna. Es ist immer noch Zierde der Stadt und die bedeutendste Touristenattraktion. Das imposante dreiflügelige Gebäude beherbergt heute das Schlossmuseum. Es hat sich in gutem Zustand erhalten und stellt mit dem 44 ha großen Park und den Wirtschaftsgebäuden ein schlesisches Kleinod dar.