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Geheimtipp für Entdecker - Südpolen und die Westukraine


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1. Tag: Krakau

Anreise in die Königsstadt Kraków.

Erster Stadtbummel auf eigene Faust.

2. Tag: Krakau – Wieliczka (28 km)

Heute haben Sie die Gelegenheit zu einer Stadtführung in Kraków. Das einzigartige historische Flair sowie unzählige Architekturdenkmäler und Kunstschätze machen Kraków zu einer der schönsten Städte Europas. Krakauer Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt  ist stolz auf seine 5500 denkmalgeschützten Häuser und etwa 2,5 Millionen Kunstwerke.

Sie sehen heute den größten Hauptmarkt in Europa, Rynek Główny mit seinen bekannten Tuchhallen (14.Jh.), im Polnischen
Sukiennice. An der Ostseite des Platzes erheben sich zwei ungleiche Türme der gotischen Marienkirche mit ihrem wohl berühmtesten Kunstwerk – dem Altar von Veit Stoß. Über die Altstadt erhebt sich auf einem Hügel das Wawel Schloss.

Am Nachmittag besuchen Sie das berühmte Salzbergwerk in Wieliczka.

Die historisch wertvolle Salzmine in Wielicz-ka ist ein beliebter Ausflugsort, vor allem der ausländischen Besucher. Es ist die weltweit einzige Salzmine, in der seit dem Mittelalter bis heute Salz gewonnen wird. Die heutige Salzmine besteht aus einem Labyrinth unterirdischer Gänge und Kammern. Sie ist ca. 300 km lang. Der Höhepunkt im Salzbergwerk ist die Kapelle der hl. Kinga mit wunderschönen Salzskulpturen und fein gearbeiteten Kronleuchtern. Seit 1978 steht die Mine auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Zum Abendessen sind Sie heute in eines der guten Restaurants im Zentrum von Kraków eingeladen.

Übernachtung in Kraków.

3. Tag: Krakau – Łańcut – Lemberg (Ukraine) (352 km)

Nach einem frühen Frühstück fahren Sie in Richtung der polnisch-ukrainischen Grenze. Aber bevor Sie die Grenze überqueren, besuchen das schöne Schloss in Łańcut.

Das Schloss wurde von den Lubomirskis 1629-1641 errichtet und ging im 19. Jh. an die Familie Potocki über. Das Äußere des imposanten Baus beherrschen mächtige vorgesetzte Türme mit fantasievollen Helmen. Das Schloss beherbergt eine imposante Kutschensammlung und ein Museum für Innenausstattungen, in dem, der Mode des 18. Jh. entsprechend, chinesischen Räume, ein Privattheater sowie türkische Gemächer – eine polnische Besonderheit – zu sehen sind.

Danach fahren Sie weiter nach Lemberg.

Übernachtung in Lemberg.

4. Tag: Lemberg

Mit Ihrem Stadtführer unternehmen Sie heute einen Stadtrundgang durch die Altstadt (das Herz des mittelalterlichen Lemberg: Rynokplatz mit dem Rathaus, Apotheken-Mu-seum, Lateinische Kathedrale, Armenische Kathedrale, Jesuitenkirche, Dominikanerkirche, die Maria-Entschlafen-Kirche, Pulverturm, viele Denkmäler sowie die Lemberger Löwen).

Nach dem Mittagessen besuchen Sie den Ly-tschakowski-Friedhof mit den klassischen Skulpturen von den bekannten Meistern Leopold und Johann Schimser. Wir empfehlen Ihnen auch einen kurzen Spaziergang hoch auf den „Hohen Schlossberg“, wo Sie von der Aussichtsplattform ein wunderschönes Panorama über die Stadt genießen können.

Nach dem Abendessen besichtigen Sie die weltberühmte Lemberger Opera und er-halten dabei auch eine kurze Führung durch das Gebäude.

5. Tag: Lemberg – Ivano-Frankivsk – Kolomyia – Tscherniwzi (384 km)

Nach einem frühen Frühstück unternehmen Sie eine Fahrt nach Czernowitz. Auf dem Weg machen Sie eine Mittagspause in der Stadt Ivano-Frankivsk mit einem geführten Spaziergang durch die Stadt; u.a. sehen Sie die Armenische Kirche – in der Sowjetzeit Museum des Atheismus – Jugendstilvillen, das Stadttheater sowie Synagoge und Rathausplatz.

 

 

 

 

 

Weiter geht die Fahrt nach Kolomyia. Hier besuchen Sie das einzige Museum für Ostereier.

Danach Ankunft in Czernowitz und Abend-essen im Retro-Restaurant mit Folkloresshow.

Übernachtung in Czernowitz.

6. Tag: Tscherniwzi

Die ursprünglich slawische Siedlung am Fluss Pruth kam Anfang des 16. Jahrhunderts unter türkische Herrschaft und war dann ein Vierteljahrtausend Bestandteil des Osmanischen Reiches. Infolge des russisch-türkischen Krieges wurde die Stadt 1775 „österreich-ungarisch“ und zwölf Jahre später, samt der sie umgebenden, landschaftlich sehr reizvollen und abwechslungsreichen Bukowina, an das „Königreich Galizien und Lodomerien“ innerhalb der Doppelmonarchie angeschlossen. Unter der KuK-Herrschaft entwickelte sich Czernowitz rasch und wurde zu einer Großstadt ausgebaut. Die zu jener Zeit errichteten Gebäude sind zum großen Teil noch erhalten und prägend für das heutige Stadtbild.

Sie machen eine ganztägige Stadtrundfahrt/-spaziergang in Czernowitz, u.a. sehen Sie folgendes: Altstadt mit Kirchen der verschiedenen Konfessionen, Ringplatz mit Rathaus, Herrengasse, Kulturhäuser der verschiedenen Nationalitäten – polnisch, deutsch, ukrainisch, rumänisch – das Theater, den ehemaligen Wohnsitz des Bischofs von Bukowina und Dolmacia (heute die Universität). Sehr interessant ist auch der Konzertsaal der Philharmonie (1876), in dem Enrico Karuzo einmal aufgetreten ist sowie eine Besichtigung des Denkmals von Franz-Josef I. Nach dem Mittagessen besuchen Sie das Diaspora-Museum von Bukowina. Das im architektonischen Art-Nouveau-Stil errichtete Gebäude ist zugleich das Zentrum der Union der Landsleute von Bukowina. Hier kann man das Leben und die Arbeiten der in der ganzen Welt lebenden Bukowiner und Ihrer Nachkommen kennen lernen. Unter ihnen sind bekannte Schriftsteller wie Rosa Ausländer, Paul Tselan sowie der Sänger Joseph Schmidt.

Abendessen im Hotel.

Übernachtung in Czernowitz. 

7. Tag: Tscherniwzi – Chotin – Kamjanez Podilskyj (152 km)

Heute unternehmen Sie eine eintätige Busfahrt durch die Regionen Bessarabia und Podillja. Besuch der Burgstädte Chotin und Kamia-nets-Podolskyi. Die mittelalterliche Festung Chotin liegt am rechten Dnister-Ufer und ihre hohen Türme sind Zeugen der Erstürmung von Polen und Moldawiern, Russen und Türken, ukrainischen Kosaken und allerlei Söldnern im 12.-16. Jh. 

 

 

 

 

 

Kamianets-Podolskyi wurde vor dem 9. Jh. gegründet. Mehrere historische und architektonische Denkmäler wurden in dieser Museumsstadt bewahrt (seit 1997 unter dem Patronat von UNESCO). Sie bekommen einen wirklich faszinierenden Eindruck bei einem Spaziergang durch das armenische und polnische Viertel und das schöne Panorama der Festung versetzt sie in mittelalterliche Zeiten. Das Mittagessen im Restaurant, im nationalen Stil, krönt die Erlebnisse des Tages. Anschließend Rückkehr nach Czernowitz - Abschiedsabendessen mit Volkskunstshow.

Übernachtung in Czernowitz.

8. Tag: Heimreise

Sie treten heute Ihre Heimreise an, entweder in Richtung Süden durch die Slowakei oder in Richtung Norden mit einer Übernachtung auf dem Weg.