en de fr ru es it br fr

Breslau - Eine von Brücken geprägte Stadt


Print Alle Reisedetails › Schließen ›

Einführung

Die Odermetropole mit ihrer mehr als 1000-jährigen Geschichte ist eine der begehrenswertesten Städte Polens. Sie war von jeher ein Schmelztiegel von Völkern, Religionen und Kulturen, was sich in ihren Kultur - und Baudenkmälern widerspiegelt. Heute ist diese zauberhafte und vitale Stadt nicht nur historisch, sondern auch wissenschaftlich und kulturell das Zentrum des Niederschlesiens. Wrocław verbindet eindrucksvoll die male-  rische Lage in der Oderlandschaft mit den architektonischen Kostbarkeiten der Gotik und erinnert an die Geschichte der Region.

1. Tag: Breslau

Nach der Zimmerbelegung machen Sie erste Bekanntschaft mir der Hauptstadt von Nieder- schlesien. Der vor Leben sprühende Marktplatz begrüßt Sie mit dutzenden Straßencafes. Die Unmenge an Brücken, die Sie während des Spaziergangs überqueren, überzeugt Sie, dass Wrocław nach Venedig und St. Petersburg die Stadt mit der drittgrößten Anzahl an Brücken in Europa ist.

Am Abend laden wir Sie zu einem köstlichen Abendessen in die Minibrauerei Spiż, verbunden mit Bierverkostung ein.

Übernachtung in Wrocław.

2. Tag: Breslau – Stadtbesichtigung

Nach dem ausgiebigen Frühstück unternehmen Sie mit Ihrem lokalen Führer eine Führung durch das Zentrum von Wrocław. Auf dem Programm stehen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie die Altstadt mit ihrem gotischen Rathaus und bunten Bürgerhäusern, die Universität mit ihrer barocken Aula Leopoldina, die Jahrhundertshalle sowie Dominsel und Sandinsel.

Am Nachmittag empfehlen wir Ihnen eine entspannende Schifffahrt auf der Oder und durch den Breslauer Kanal.

Übernachtung in Wrocław.

3. Tag: Breslau – Riesengebirge – Breslau

Am Morgen machen Sie sich auf dem Weg ins Riesengebirge. Das Riesengebirge ist Teil der Beskiden und erstreckt sich sowohl auf pol-nischem, als auch auf tschechischem Staatsgebiet. Die Schneekoppe ist die höchste Erhebung dieses Gebirges. Bei einer Riesengebirgs-rundfahrt besuchen Sie Karpacz, die Stabkirche Wang und haben die Möglichkeit zu einer Sesselliftfahrt auf die Schneekoppe. Am Abend bleibt noch Zeit durch die Odermetropole zu schlen-dern oder die berühmte Oper zu besuchen.

Übernachtung in Wrocław.

4. Tag: Breslau

Nach dem Frühstück treten Sie die Heimreise an.

Breslau

Wrocław ist heutzutage ein modernes Wissens - und Kulturzentrum, wo insge-samt 40 000 Studenten an der Universität und anderen Hochschulen studieren, eine Reihe von modernen Theaterbühnen und Museen einladen und berühmte Klassik- und Jazzfestivals stattfinden.

Wrocław ist auch eine Opernstadt. Die Renommee der Breslauer Oper ist ausgezeichnet und ihre Tradition reicht bis in das 17. Jh. zurück. Hier arbeiteten bedeutende Persönlichkeiten wie Richard Wagner und Carl Maria von Weber.

Nach Venedig und St. Petersburg folgt Wrocław als Stadt mit der drittgrößten Anzahl von Brücken in Europa. Das Stadtbild wird zudem von Kirchen im Stil der Backsteingotik, Renaissancehäusern im flämischen Stil sowie Palästen und Kapellen im Wiener Barock geprägt.

Der älteste Teil der Stadt ist die Dominsel(Ostrów Tumski), wo sich die ersten Bewohner schon im 7. Jh. niederließen. 1000 gründete König Boleslaw Chrobry auf der Insel ein Bistum, kurz danach wurde dort das erste Fürstenschloss gebaut. Auf der Dominsel steht der wichtigste Sakralbau der Stadt: die gotische Kathedrale St. Johannes der Täufer. Die Altstadt umgibt den Marktsplatz, dessen Farbreichtum der ihn umgebenden Häuser beeindruckend ist. Der Höhepunkt ist das Rathaus, eins der schönsten Baudenkmäler der europäischen Gotik, das als ein Zeichen für Größe und Reichtum der Stadt galt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Dominsel, Sandinsel und die Jahrhunderthalle sowie die Universität mit ihrer barocken Aula Leopoldina.

Glatz (halbtätige Exkursion)

Beim Spaziergang durch die Altstadt von Kłodzko, an Häusern vorbei, die mit Verzierungen der Renaissance geschmückt sind, entdeckt man immer wieder kleine Meisterstücke der Steinmetzekunst: den Greif, ein durch Drachen gestütztes Portal, Allegorien der Tugenden, die Statue der hl. Katharina oder die steinerne Figur der hl. Barbara. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehört die gotische Brücke aus dem 14. Jh.

Schweidnitz (halbtägige Exkursion)

Die ehemalige Hauptstadt des Fürstentums Schweidnitz-Jauer war bereits Mitte des 13. Jh. eine große Stadt. Der Markt und das Straßennetz haben in architektonischer Hinsicht zum Grossteil die originelle, mittelalterliche Form behalten. In der Nähe des Marktes befindet sich die evangelische Friedenskirche. Sie wurde 2001 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.

Leubus (halbtägige Exkursion)

Eine der größten Klosteranlagen der Zisterzienser in Europa, mit der weltlängsten (223 m) barocken Fassade und mit dem schönsten barocken Fürstensaal Osteuropas. Im 2. Weltkrieg befand sich hier ein geheimer Rüstungsbetrieb, der von den „Schlesischen Werkstätten Dr. Fürstenau & GmbH“ verwaltet wurde. Von Mai bis September finden hier Konzerte statt.

Schloss Rydzyna (halbtägige Exkursion)

Das von einem Festungsgraben und einem 12 ha großen Park umgebene Schloss der Sulkowskis wird als eine Perle des polnischen Barocks bezeichnet. Rydzyna hat sich als Hotel – und Konferenzzentrum mit historischem Ambiente einen Namen gemacht.

Treibnitz (halbtägige Exkursion)

Die älteste, schlesische Stadt. Hier befindet sich das Zisterzienserkloster, die letzte Ruhestätte der hl. Hedwig von Schlesien, Schirmherrin Polens, der Familie und der Völkerverständigung. Im Inneren befinden sich Skulpturen von F.J. Mangold und Gemälde von M. Willmann. 

Goldberg (halbtägige Exkursion)

Es ist eine kleine Stadt, die sich südlich von Wrocław befindet. Die Geschichte der Stadt begann im 12. Jh., als hier Gold gefunden wurde. Heute wird Złotoryja vor allem wegen der Goldmine Aurelia und dem Goldmuseum besucht.

Schloss Książ (halbtägige Exkursion)

Das an einem steilen Felshang thronende Schloss Ksiąz wurde im 13. Jh. von dem Piasten-Fürsten Bolko I. errichtete. 

Später war es Eigentum der böhmischen und ungarischen Könige und befand sich seit dem 16. Jh. bis 1939 in den Händen der Fürsten Hochberg-Pszczynski, welche ihren Sitz über die Jahrhunderte hinweg ausgebaut haben. Heute ist es eine große Attraktion für Touristen.